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Druckluftpistolen für Sprühmittel


Die Begriffe Hohlraumschutzpistole und Unterbodenschutzpistole sind allgemein so weit verbreitet, dass auch wir diese Begriffe benutzen.

Genau genommen handelt es sich bei diesen Druckluftwerkzeugen um Druckluftpistolen für die Verarbeitung von flüssigen Stoffen, manchmal auch Sprühmittelpistole genannt. Mit diesen Druckluftpistolen kann eine Vielzahl von chemischen Produkten verarbeitet werden, dazu gehören unter anderem:

  • Hohlraumschutz, Unterbodenschutz und Steinschlagschutz für Kraftfahrzeuge
  • Reiniger aller Art (abhängig von der jeweiligen Pistole, immer beachten, das einige nicht für alkalische Reiniger geeignet sind, bitte die Produktbeschreibungen beachten, für alkalische Reiniger sind Pistolen mit PE Kunststoffbecher geeignet)
  • Desinfektionsmittel, wie sie der Installateur in der Klimatechnik verarbeitet
  • mit der FERTAN Druckbecherpistole können sogar einfache Lackierarbeiten bewältigt werden, grundieren oder auch Auftragen von Decklacken, wenn die Oberfläche nicht perfekt sein muss


Der Hauptunterschied der Druckluftpistolen für die Hohlraumkonservierung und den Unterbodenschutz liegt im Funktionsprinzip: Überdruck oder Unterdruck.

  • Druckbecherpistolen arbeiten mit Überdruck
  • Saugbecherpistolen arbeiten mit Unterdruck

Druckbecherpistolen


Druckbecherpistolen verfügen über einen  druckfesten Behälter, der mit Überdruck beaufschlagt werden kann. Das darf nicht mit Behältern für Saugbecherpistolen verwechselt werden. Der Druckbecher ist immer aus Metall, meistens eine Aluminiumlegierung. Im Behälter wird Überdruck aufgebaut, der das Material fördert.

Versuchen Sie niemals an eine Druckbecherpistole eine frei liegende Kartusche anzuschließen, die nicht vom druckfesten Becher ummantelt wird. Der Überdruck lässt die Kartusche platzen.

Saugbecherpistolen


Saugbecherpistolen arbeiten mit Unterdruck, das Material wird aus dem Behälter gesaugt. Die 1 Liter Normkartuschen werden oft direkt an die Pistole geschraubt und die Kartuschen liegen frei. daran können Sie sofort eine Saugbecherpistole erkennen. Andere Saugbecherpistolen verfügen über einen Behälter aus Metall, meistens einer Aluminiumlegierung oder aus Kunststoff. Dieser Behälter ist auch druckfest, jedoch nur auf Unterdruck ausgelegt!

Besonders zähfließende chemische Produkte können oft nur mit der Druckbecherpistole verarbeitet weren, z.B. das FLUID FILM Liquid AR und MIKE SANDERs Korrosionsschutzfett aus unserem Sortiment.

Wenn Sie nicht wissen, ob ihre Druckluftpistole mit Überdruck oder Unterdruck arbeitet, können Sie das leicht testen: schrauben Sie den Behälter ab, halten Sie die Hand unter das materialfördernde Steigrohr und betätigen Sie die Pistole. Saugt die Pistole Luft an? Dann haben Sie eine Saugbecherpistole. Sie können auch ein Produkt, dass man mit der Pistole verarbeitet, in einen offenen Becher geben, das Steigrohr eintauchen. Die Saugbecherpistole fördert noch etwas Material, wenn der Becher abgeschraubt ist, die Druckbecherpistole nicht, denn Überdruck kann nur in einem geschlossenen Behälter aufgebaut werden.

Unterschiede zwischen Druckbecherpistolen und Saugbecherpistolen


  • An Druckbecherpistolen können längere und dünnere Hohlraumsonden (ca. 6 / 7mm Durchmesser) verwendet werden. Wir liefern Hohlraumsonden bis zu ca. 8 Meter Länge
  • Mit einer Druckbecherpistole können sehr zähe Produkte besser verarbeitet werden
  • Druckbecherpistolen vernebeln die Produkte in Hohlräumen feiner und erheblich besser
  • Für Druckbecherpistolen können Hakensonden für den Auftrag der Produkte auf frei liegenden Flächen und in großen Hohlräumen verwendet werden, mit diesen Sonden können auch Unterbodenschutz und Steinschlagschutz verarbeitet werden
  • Druckbecherpistolen bieten mehr Einstellmöglichkeiten für Druck, Luft- und Materialregulierung
  • je nach Modell ist Strukturspritzen sehr gut möglich (z.B. unsere Druckbecherpistolen VAUPEL 3000 und 3100 ASR)
  • An Saugbecherpistolen können nur kurze dicke Hohlraumsonden verwendet werden, ca. 8mm Durchmesser, maximale Länge ca. 70cm
  • Hakensonden können an Saugbecherpistolen nicht verwendet werden
  • Frei liegende Kartuschen können schneller gewechselt werden
  • Die Saugbecherpistole hat weniger Regulierungsmöglichkeiten für Material und Luft als die Druckbecherpistole
  • Strukturspritzen ist nur möglich, wenn die Düse verstellt werden kann (z.B. bei der Unterbodenschutzpistole VAUPEL 2000 KD)
  • Saugbecherpistolen sind einfacher gebaut und deshalb preiswerter als Druckbecherpistolen

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